Tiefseehafen Lomé


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Tiefseehafen Lomé

Seit 1960 begleitet Inros Lackner die Entwicklung des ersten Tiefwasserhafens in Afrika. Der Hafen wurde sukzessive erweitert und an die heutigen Anforderungen angepasst.

Der Hafen in Lomé wurde als erster Tiefwasserhafen in Afrika 1960 auf einer grünen Wiese geplant. Die Wahl des Standortes war mit acht Kilometern Entfernung ungewöhnlich weit weg von der damals noch kleinen Stadt Lomé. Heute ist das ein großer Vorteil, denn der Hafen bietet Platz für Industrieansiedlungen im Gegensatz zu anderen Häfen in Westafrika, die oft zu dicht an wachsende Städte gebaut wurden. Seit 1960 wurde der Hafen sukzessive erweitert und an die heutigen Anforderungen angepasst. 

Erste Planung und Eröffnung / 1960-1968

• 1.720 m langer Wellenbrecher im Westen des geplanten Hafens 

• 400 m lange Buhne im Osten im Bereich der später zu bauenden Gegenmole

• Stückgutpier auf 342 m langen und 71 m breiten gegründeten Pfählen

• Verschiedene Freilagerflächen und Anschlüsse an das vorhandene Straßennetz 

> 1968 wurde der Hafen in Betrieb genommen

Erste Ausbaustufe / 1972 - 1980

• Kaianlagen 

• Sechs große Lagerhallen für den Export von Baumwolle, Kaffee und Kakao 

• Mole 1 und Marineanleger

• Silo für 70.000 t Zementklinker

Zweite Ausbaustufe / 1980 - 2000

• Mole 2 mit Fingerpier und zwei Schiffsliegeplätzen

• 150.000 m2 große Containerlagerflächen

• Weitere Lagerhallen und Verwaltungsgebäude

2006 bis heute / Hafenentwicklung

• Rehabilitierungsmaßnahmen

• Masterplan 2006 für den Ausbau zu einem Container-Hubhafen für Westafrika

• Neues Hafenbecken mit 18 Metern Wassertiefe