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Berufsakademie Sachsen


Unterstützung bei der Masterarbeit


Sommerferien im Schnee


Betreuung von Masterarbeiten
Zufrieden mit dem Ergebnis

Die Betreuung von Masterarbeiten ist ein wichtiger Baustein in der Nachwuchsförderung. Philipp Köntges hat seine Masterarbeit erfolgreich mit Unterstützung der DB AG und der Inros Lackner abgeschlossen. Heute ist er im Bereich Baubetriebs- und Projektmanagement fest angestellt.

Herr Köntges, Sie haben Ihre Masterarbeit bei Inros Lackner geschrieben. Was ist das Thema?
In Zusammenarbeit mit Inros Lackner am Standort Hamburg, der Beuth-Hochschule für Technik in Berlin sowie der Deutschen Bahn AG, war es meine Aufgabe, analytische Ansätze zur Entwicklung einer „Methodik“ zu erarbeiten, mit der die Projektleiter der DB AG bei der Erstellung und Abwicklung ihrer Vergabekonzepte ressourcenschonend unterstützt werden. Es galt zum Beispiel folgende Themen im Zuge der derzeitigen Vergabestruktur zu hinterfragen:

Ist die Menge an Leistungsbeziehungen noch vernünftig handhabbar? Sind alle Leistungsbeziehungen konkurrenzfrei und lückenlos geschlossen bzw. deren Steuerung beim Projektleiter an der richtigen Stelle angesiedelt? Welche Aufgabenteilung verspricht eine Optimierung des Projektgeschäfts und wie lässt sich die Menge der Leistungsbeziehungen substantiell reduzieren? Der Titel meiner Arbeit heißt: „Statusermittlung der Leistungsbeziehungen der DB Station & Service AG und Entwicklung eines Lösungsansatzes zur Optimierung des Projektgeschäfts für den Regionalbereich Nord.“

Wer war Ihr Betreuer und wie hat sich die Zusammenarbeit auf die Erstellung Ihrer Masterarbeit ausgewirkt?
Mit ihren umfangreichen Erfahrungen in der Projektsteuerung haben mich Dipl.-Wirtsch. Ing. Michael Beckmann und Dipl. Ing. Hanno Wiese tatkräftig unterstützt. Seitens der DB wurde ich vom Chef des Bau- und Anlagenmanagements Dr. Rühl und seinen Projektleitern unterstützt. Sie standen schließlich im Mittelpunkt meiner Untersuchung. Durch die weitreichende Betreuung wurden mir Wege und Möglichkeiten eröffnet, die nicht jedem Studierenden in dieser Form zur Verfügung stehen. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis meiner Masterarbeit.

Können Sie uns in drei bis fünf Sätzen das wichtigste Fazit wiedergeben?
Deutlich wurde, dass das Handling von Leistungsbeziehungen umfangreiche zeitliche Aufwendungen erfordert. Prozentual benötigen Verträge größerer Investitionsvolumina weniger Aufwand als Kleinstverträge, deren Abwicklung ebenso viel Genauigkeit und Aufmerksamkeit zusteht wie „großen“ Leistungsbeziehungen. Die unterschiedlichen Lösungsansätze beschäftigen sich mit der Reduktion der Leistungsbeziehung und deren Aufwand, wie zum Beispiel der Optimierung der gezielten Arbeitsteilung, Einbeziehung von weiteren bestimmten Dienstleistern und einer optimierten Verfahrensstruktur innerhalb der Vergabe. Bei allen entwickelten methodischen Ansätzen musste stets identifizierbar sein, wie und ob sich diese – im Vergleich zu den bestehenden Vorgehensweisen – auswirken (Wirksamkeit).