Ausbau KV-Terminal
Rostock, September 2026: Der Rostocker Überseehafen hat seine Infrastruktur für den kombinierten Verkehr erweitert. Am KV-Terminal wurden die Gleisanlagen von 600 auf 680 Meter verlängert und Anfang September, nach einer rund 16-monatigen Ausbauphase, offiziell in Betrieb genommen. Damit können längere Güterzüge unter beiden Portalkranen abgefertigt, Zugteilungen reduziert und die Umschlagprozesse zwischen Schiff, Bahn und Straße effizienter gestaltet werden.
Die Planung für den Ausbau des Umschlagterminals einschließlich der Gleiserweiterung hat Inros Lackner in Arbeitsgemeinschaft mit HTG Ingenieure im Auftrag von Rostock Port umgesetzt (LPH 2-6). Die Leistungen des Inros-Lackner-Teams umfassten im Wesentlichen die Verlängerung der Gleis- und Kranbahnanlagen einschließlich der dafür erforderlichen Maßnahmen – dazu gehören u. a. der Teilrückbau der vorhandenen Anlagen und die Anpassung der bestehenden Terminalfläche, Beleuchtung, Medien und Kransysteme.
Mit unserer langjährigen Erfahrung in der Planung von Hafen-, Schienen- und Verkehrsinfrastruktur begleiten wir die Entwicklung solcher komplexen Schnittstellen in der Hafeninfrastruktur, wenn Fähr- und RoRo-Verkehre auf Schiene und Straße treffen. Die optimierten Betriebsabläufe schaffen zusätzliche Kapazitäten für den intermodalen Güterverkehr. Das Terminal ist aktuell mit bis zu 44 Kombiverkehrszügen pro Woche an Ziele in Deutschland, Italien, der Slowakei und Rumänien angebunden.
Quelle: rostock-port.de