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TGA für Brandschutz- und Rettungszentrum

Deckenfest für Feuerwache 1

Rostock, Mai 2026: Am 12. Mai 2026 wurde auf der Baustelle der neuen Feuerwache 1 in der Rostocker Südstadt das Deckenfest für die Bauabschnitte 2 und 3 gefeiert. Mit diesem Baufortschritt wurde ein weiterer wichtiger Meilenstein für das Infrastrukturprojekt erreicht. Ziel der umfassenden Sanierung und Erweiterung ist die Entwicklung eines zentralen Brandschutz- und Rettungszentrums, das künftig Leitstelle, Rettungsdienst, Berufsfeuerwehr, Freiwillige Feuerwehr sowie den Katastrophenschutz an einem Standort bündelt.

Das Inros-Lackner-Team ist im Auftrag des Eigenbetriebs Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung der Hanse- und Universitätsstadt Rostock (KOE) für die Technische Gebäudeausrüstung verantwortlich. Im Mittelpunkt steht dabei die Planung einer funktionalen und nachhaltigen Gebäudetechnik, die den hohen Anforderungen eines 24/7-Einsatzbetriebs und dem Schutz der Mitarbeitenden gerecht wird. Dazu zählen insbesondere intelligente Energie- und Versorgungskonzepte, moderne Lüftungs-, Sicherheits- und Hygienetechnik sowie robuste technische Infrastrukturen für einen dauerhaft zuverlässigen Betrieb.

Bauabschnitte 2 und 3
Im Bauabschnitt 2 entsteht die Zentrale Rettungswache Süd mit einer Fahrzeughalle für den Rettungsdienst mit 18 Stellplätzen. Ergänzt wird das Gebäude durch Werkstätten, Lager-, Desinfektions- und Technikbereiche sowie Büro-, Aufenthalts- und Ruheräume in den Obergeschossen. Parallel dazu wird im Bauabschnitt 3 ein Neubau für die Freiwillige Feuerwehr Rostock Stadtmitte sowie den Katastrophenschutz realisiert. Geplant sind unter anderem eine Fahrzeughalle mit 15 Stellplätzen, Wasch- und Lagerbereiche, zentrale Alarmumkleiden sowie moderne Schulungs- und Sozialbereiche inklusive Dachterrasse.

Die Fertigstellung der beiden Bauabschnitte ist für 2028 vorgesehen. Im Anschluss folgt die Sanierung des Bestandsgebäudes der alten Feuerwache. Damit soll das gesamte Brandschutz- und Rettungszentrum bis 2032 vollständig modernisiert und zukunftsfähig aufgestellt sein – rund 120 Millionen Euro investiert die Stadt in den Ausbau ihrer Sicherheitsinfrastruktur.

Quelle: koe-rostock.de
Bild 1 Visualisierung: PlanungXGruppe Bremen
Bild 2 Luftaufnahme: Eigenbetrieb KOE Rostock